Unserer Buchtipp der Autorin Annette Meisl

Fünf Männer für mich. Ein SEXperiment

Kurzbeschreibung

Am Anfang war der große Liebescrash: Annette Meisl, Ende Dreißig, attraktiv, erfolgreich, treu, erfährt nach 15 Ehejahren, dass ihr Mann eine Langzeitaffäre hat. Ihre Welt bricht zusammen – denn Liebesbetrug ist das Allerletzte für Annette Meisl. Sie verkriecht sich erst im unwirtlichen Liebeskummerschneckenhaus. Und startet dann neu und total polygam durch: mit dem Fünf-Lover-Projekt. Was das ist, wie Annette Meisl eine völlig neue Lebenslust entdeckte, welche Sexpraktiken sie erlernte und wie sie sich nicht nur liebestechnisch zu ganz neuen Höhen emporschwang, davon erzählt sie verdammt offenherzig in ihrem pikanten Selbsterfahrungsbericht.

Hier geht es zur AUSFÜHRLICHEN Buchrezension

An wen richtet sich die Buchempfehlung?

Denken Sie, eine Frau kann nur einen Mann begehren? Dann wird Sie dieses Buch vielleicht vom Gegenteil überzeugen. Annette Meisl berichtet darin ausführlich von ihren Exkursionen in die Polygamie und wie frau es praktisch anstellt, fünf Männer auf einen Schlag zu lieben. Und das deftig und anregend. Wenn Sie erfahren möchten, wie man Liebeskummer und Konsorten auf ziemlich unkonventionelle Art ausmerzt, viel Spaß dabei hat und am Ende die wahre Liebe (auch zu sich selbst) entdeckt, dann greifen Sie zu diesem Buch. Männer aufgepasst: Auch Ihr könnt hier jede Menge dazulernen!

Erkenntnisse aus diesem Sachbuch

15 lange Jahre glaubte Annette Meisl, ihre Beziehung wäre gut, ehrlich und monogam. Um dann mit einem Paukenschlag zu erfahren: Alles nur Lüge. Selbst war diese Frau in solch einer liebesprekären Lage und beschloss, das Thema Beziehung mal anders anzugehen. Nämlich mit einem erotischen Selbstversuch, dem »Fünf-Lover-Projekt«. Dieser außergewöhnliche Abenteuerbericht ist keine Anleitung, wie frau sich einen männlichen Harem heranzüchtet. Sondern der freizügige Report über eine weibliche Selbstfindung. Tabulos offen berichtet Annette Meisl von viel Sex, interessanten Stellungen und einigen...nun ja, nennen wir es Aktkomplikationen. Eine Erkenntnis: Frau muss erstmal sich selbst lieben. Dann klappt das auch besser mit den Männern.

Produktinformationen

  • Titel: Fünf Männer für mich. Ein SEXperiment
  • Gebundene Ausgabe: 304 Seiten
  • Verlag: Südwest Verlag; Auflage: 2 (23. April 2012)
  • ISBN-10: 3517087599
  • ISBN-13: 978-3517087597
  • Preis: EUR 16,99

Hier gehts portofrei zum Buch

Ausführliche Beschreibung

Ein Mann – das sind vier zu wenig!

Niederschmetternd war für Annette Meisl die Erkenntnis, dass ihr Mann, ein türkischer Adonis mit machohafter Kernnatur, den Liebesvertrag so mir nichts, dir nichts aufkündigte. Ihr ganzes Leben brach in sich zusammen. Übrig blieb ein vor lauter Liebesgram übel riechender Gefühlsschutthaufen.

Dann kam die Selbsterkenntnis: Nicht das böse Schicksal, die gemeine Geliebte oder der hinterhältige Mann tragen die Verantwortung für das Scheitern ihrer Beziehung. Sondern Annette Meisl herself, Meisterin im Unterdrücken der weiblichen Intuition. Schon in der Kennenlernphase ignorierte sie beharrlich alle Warnsignale, die ihr Liebeskompliaktionen mit genau diesem Typen prophezeiten.

Nun hat sie den Salat. Und den Liebeskummer, die Scheidung, den Frust. Nach einer Phase im düsteren Gefühlskeller hat sich Annette Meisl aber aus dem Sumpf gezogen – indem sie die vermeintlich schönste Sache der Welt mal ganz anders anging.

Nicht einen, nicht zwei...fünf Kerle braucht die Frau!

Nämlich mit dem Fünf-Lover-Projekt. Altbackener Unsinn sei die Meinung, eine Frau müsse sich mit einem Mann zufrieden geben. Das bringe nur Ärger und Enttäuschung, findet Annette Meisl. Die Monogamie sei ohnehin ein Irrtum, eine perfide Erfindung, um Frauen sexuell unmündig zu halten. Die sich diesen Schuh wiederum nur allzu gerne anziehen und von der großen, einzigen Liebe träumen.

Irrtümlich, so schreibt Annette Meisl, glauben Frauen seit Jahrhunderten, sie könnten auf keine anderen Männer scharf sein, wenn sie in einen verliebt sind. Nur Lust, nur Sex ohne Gefühle und Besitzansprüche gibt’s nicht für Frauen. Völliger Humbug, meint Annette Meisl und tritt selbst den Beweis an: Auch eine Frau kann nur das Eine wollen. Und das erstaunlich oft.

Dafür startet sie ein extraordinäres Selbstexperiment: Sie will nie wieder nur einen. Sie will ausprobieren, versuchen, naschen und genießen. Will ihr sexuelles und erotisches Spektrum möglichst spektakulär erweitern und dabei frei bleiben. In beiderseitigem Einverständnis, versteht sich. Keine Verpflichtung, keine Versprechen kein konventionelles Beziehungsklimbim – nur Sex und Leidenschaft pur. Bis zum Abwinken. Oder bis einer nicht mehr mag.

Los geht’s: 5 Lover – 6 Regeln

Annette Meisl strickt sich eine Do-it-Yourself-Anleitung mit Spielregeln, die sie je nach Erfahrung modifiziert, anpasst oder wegstreicht.

Zunächst einmal verfasst sie einen Männerwunschzettel. Die darauf verzeichneten Traumtypen müssen nicht makellos sein, aber in jedem Fall eine Sünde wert. Jeder Lover erfährt vor dem ersten Sex nichts als die Wahrheit und erhält ein striktes Treueverbot: Er muss auch mehrere Partnerinnen haben.

Annette Meisl schaut mal, was so kommt, verdonnert sich aber auch zur aktiven Suche: In der Zeitung, auf der Straße, im Internet, im Supermarkt oder sonstwo. Ihre Sexualität erhebt sie dabei zum intimen Forschungsgebiet, zwei Jahre lang will sie den polygamen Sextraum leben und sich an kein Mannsbild binden.

Doch wie wird eine auf Monogamie geeichte Frau zur männerverschlingenden Abschlepperin? Annette Meisl mistet erstmal ihren Kleiderschrank aus und geht zum Friseur. Mit Overknee-Stiefeln, Minirock und Extensions im lockigen Haar startet sie ihr SEXperiment.

Eins ist dabei mal klar: Kein Mann darf sie in rosarote Wolken lullend ihres Verstandes berauben. Keiner darf sie in Gefahr bringen, sich voll auf eine Beziehung einzulassen. Absolut verboten ist außerdem Unaufrichtigkeit, die Kerle sollen ehrlich zu ihren Begierden stehen und auch nebenbei was laufen haben. Ausschließlichkeit war gestern, heute ist Lust pur!

Vom lustvollen Suchen und Finden

Ein Opernsänger mit indianischen Wurzeln, ein Birkenstockschuhe tragender alter Bekannter, ein Beduine in der Wüste Dubais, ein Kölscher Rocker, ein buddhistischer Seitenspringer, zwei türkische Jungspunde auf Reisen....die Liste der Männer, die sich Annette Meisl im Rahmen ihres Projektes angelt, ist ziemlich lang.

Manch einer fliegt schon vor vollendetem Vollzug von der Bettkante. Einige schaffen es zwar rein, müssen aber recht schnell wieder raus und werden wegen erotischer Untauglichkeit ausgemustert. Wer die Eignungsprüfung besteht, der erhält Eingang ins Erotikparadies von Annette Meisl, die ziemlich viel ausprobiert.

Mit offenen Augen läuft sie durchs Leben, immer auf der Suche nach geeigneten Kandidaten. Mal ist es ein ausdrucksstarker Mund, dann wieder eine auffällig ausgebeulte Hose oder der geile Blick. Nicht alles überlässt sie dabei Bauchgefühl und Zufall. Sie sucht auch gezielt im Internet und entdeckt die grenzenlose virtuelle Lustzone für sich: Über eine seriöse Seitensprung-Vermittlung akquiriert sie bald auch geeignete Spielkameraden. Was sich hier tummelt, passt nämlich prima in das 5L-Raster: Die wollen (fast) alle nur spielen.

Nach einigen Monaten gehören fünf Liebhaber zur erotischen Stammbesetzung. Doch auch am schönsten Lusthimmel tauchen irgendwann dunkle Regenwolken auf. Bei Annette Meisl heißt die Sturmfront Tekim.

Tekim, die große Versuchung

Er ist 10 Jahre jünger, mit allen Wassern gewaschen und für Annette Meisl eine erotische Offenbarung. Entgegen ihrer eisernen Vorsätze erobert er sie nicht nur rein sexuell, sondern auch herzlich. Sex, Freundschaft, Freiheit, so lautete die ursprüngliche Vereinbarung, die sich aber schon nach dem ersten Bettdate als null und nichtig erweist.

Denn Tekim bringt Annette Meisl zum Bibbern und löst in ihr altbekannte Liebesgefühle aus – was ihr Projekt in erhebliche Gefahr bringt. Denn Tekim avanciert in Rekordzeit vom Lehr- zum Gesellenstück. Er stürmt orkanartig ihr Leben und beschert ihr genau das, was sie tunlichst vermeiden wollte: leidigen Liebeskummer.

Aber nur vorübergehend, denn bald schon begreift Annette Meisl, dass sie in eine der typischen Frauenfallen tappt und sich dadurch eines groben Verstoßes gegen ihren 5L-Projekt-Regelkatalog schuldig macht: Sie lässt sich von einem ködern, der Einziger sein, aber bitteschön seine geheimen Eskapaden zugestanden bekommen will. Also betrachtet sie Tekim fortan als große Versuchung, aber auch als lehrreiches Anschauungsobjekt und persönliches Nagelbrett. An ihm übt sie, Liebesschmerz zu überwinden und ihre Gefühle zu zügeln.

Sex, das große Menschheitsgeschenk

Unzählige Blowjobs, Superorgasmen und schlaflose Nächte später hat das 5L-Projekt Annette Meisl nicht nur jede Menge sexueller (Grenz-)erfahrungen eingebracht. Sondern auch die Erkenntnis, dass Sexlust mit das Beste ist, was uns passieren kann. Allerdings nur, wenn wir unsere Gelüste entspannt und ehrlich ausleben und zu unserem Begehren stehen. Monogamie ist eine fragwürdige Erfindung, die uns in ein Sinnenkorsett presst und uns unserer erotischen Freheiten beraubt.

Männer, so findet Annette Meisl, sollten dazu da sein, Frauen glücklich zu machen. Und nicht Kummer und Sorgen zu verbreiten und mit überzogenen und oftmals einseitigen Treueansprüchen weibliche Gelüste einzukerkern.

Nach Ablauf der zweijährigen Beziehungssperre fängt Annette Meisl dann auch bei vollem Bewusstsein wieder von vorne an: Sie verlängert ihr 5L-Projekt um ein Jahr.

Denn sie hat erkannt, dass ihr Herz zu groß für Monogamie ist. Ihr Fünf-Lover-Projekt war der Rettungsring nach ihrem Ehedesaster, das Go für ein selbstbewusstes erotisches Leben, das gewaltige Liebeslehrstück in Sachen Männer und Sex und eine ellenlange Probiermeile für alle möglichen Sexspielarten.

Und am Ende, da gibt Annette Meisl auf ihre entwaffnend offene Art allen Frauen dieser Welt den Rat: Leistet euch wenigstens einmal im Leben ein derartiges 5-Lover-Projekt, es wird euch Vieles lehren. Und erst dann seid ihr vielleicht wirklich für eine monogame Beziehung bereit. Wenn ihr sie dann überhaupt noch wollt...

Jetzt BESTELLEN: Hier geht es portofrei zum Buch

2 Minuten für die Wissenschaft

Weitere Informationen

    Buchrezensionen: Fundierter Rat zum Thema

  • Lob der Untreue Prof. Franz-Josef Wetz erklärt warum wir die Untreue nicht per se verteufeln sollten und wieso Treue Ansichtssache ist
  • Lob der offenen Beziehung Oliver Schott´s Sachbuch ist eine Einladung zum Nachdenken: nämlich darüber, was wir wirklich in Beziehungsfragen wollen
  • 111 Gründe offen zu lieben In diesem Buch bekommen Sie unverfälschte Einblicke in den Alltag von Menschen, die ein offenes Beziehungskonzept leben
  • Weitere Bücher