Angriff auf die Liebe: Beziehungskrisen – woher sie kommen, wohin sie führen

Diskussion zwischen einem jungen Paar

Knallharte Krisenkunde: Sie werden nicht glauben, was selbst die stärkste Beziehung umhaut!

Krisen kommen selbst in den allerbesten Beziehungen vor. Die Kunst besteht nicht darin, diesen Liebeshürden generell auszuweichen, sondern ihre Botschaft zu verstehen. Beziehungskrisen können nämlich sinnvoller Auftakt für eine Kurskorrektur in der Partnerschaft sein. Laut Statista ist für über 60 Prozent der Deutschen eine glückliche Partnerschaft sehr wichtig, für viele gehört sie noch immer zu den Essentials. Statistisch gesehen endet aber jede dritte Ehe vor dem Scheidungsrichter. Eine Trennung ist meist trauriges Finale eines Zerrüttungsprozesses, in dem Beziehungskrisen eine gewichtige Rolle spielen. Denn oft kommt es lange vorm endgültigen Aus zum Liebescrash, häufig unbemerkt von den Partnern.

Das erwartet Sie in diesem Artikel

Info kompakt

    62% der Frauen und Männer sind bereits aufgrund einer Beziehungskrise fremdgegangen 1

  • Wunsch trifft auf Wirklichkeit: 60 Prozent der Deutschen halten eine glückliche Partnerschaft für sehr wichtig. Aber jede dritte Ehe wird geschieden.
  • Vorsicht, Krise: Dauerzoff oder gar kein Streit mehr, fehlender Respekt voreinander, Machtkämpfe und eine negative Grundeinstellung können erste Signale für eine Beziehungskrise sein.
  • Belastungsproben für die Liebe: In längeren Beziehungen sind das Kinder, Sex, Haushalt und Treue.
  • Die vier gefährlichsten Beziehungskiller: wenig Zeit füreinander (57%), Stress in der Arbeit (55%), schwierige finanzielle Situation (53%), das Sexualleben (44%) .
  • Ursache oder Wirkung? 16% der Männer und 33% der Frauen rechtfertigen ihre Untreue mit ihrer unglücklichen Partnerschaft.
  • Sexfrust gehört zu den am schwerwiegendsten eingestuften Beziehungsproblemen: für 76% der Männer und 84% der Frauen spielt sexuelle Unzufriedenheit eine bedeutende Rolle für ihre Untreue.
  • Spitzenplatz in der Problemstatistik: 49% aller Männer und Frauen sind mit Sex und Erotik in ihrer Beziehung nicht zufrieden.
  • Wege aus der Krise: Miteinander reden, Nähe herstellen, Hilfe etwa von einem Paartherapeuten in Anspruch nehmen können erste Schritte zur Überwindung der Beziehungskrise sein.
  • 1 Umfrage unter 1.268 Besuchern der Seitensprung-Fibel. Erhebungszeitraum KW02, 2015

Hohe Erwartungen = tiefe Fallhöhe

Heißer Sex, tolle Erlebnisse, leidenschaftliche Gefühle – wenn Sie denken, dass alles immer bleibt, wie es anfangs war, sitzen Sie dem vielleicht weltgrößten Liebesirrtum auf. Viele Beziehungen scheitern an extrem hohen Erwartungen, die an sie gestellt werden. Eine Partnerschaft soll a) sexerfüllt sein, b) glücklich machen, c) alltagstauglich sein, d) sozialen Rückhalt geben, e) finanziell absichern – ja, was denn noch alles? Eine Liebesbeziehung ist nicht die eierlegende Wollmilchsau unter den menschlichen Bindungen, sie ist eine Verbindung zweier Individuen, die am besten als erstes mal ihre Ansprüche herunterschrauben.

Wer nach dem Verrauschen der Verliebtheitsgefühle enttäuscht ist, weil sich die Beziehung verändert und die Liebe wandelt, der ist schlecht gewappnet für das, was bei den meisten Paaren über kurz oder lang passiert: Die Partnerschaft trifft auf den Alltag und ist damit einigen Belastungsproben ausgesetzt.

Von der Belastungsprobe zur Ehekrise

Kehrt der Alltag in die Beziehung ein, muss sich so manch eine Liebe bewähren. Denn wenn die Leidenschaft – durchschnittlich nach etwa zwei bis drei Jahren – ein gemäßigtes Niveau erreicht, dann sieht man den anderen nicht mehr mit heißverliebten Augen, sondern nimmt ihn als das wahr, was er ist: Ein Mensch mit vielen Ecken und Kanten. Kommen dann noch die üblichen Alltagsbelastungen wie Jobstress, Zeitmangel oder Geldprobleme hinzu, kann selbst die größte Liebe an ihre Grenzen kommen. Und aus den alltäglichen Herausforderungen können sich Beziehungskrisen entwickeln. Meinungsverschiedenheiten oder dergleichen sind noch keine Beziehungskrise, sofern sie schnell beigelegt werden. Erst wenn sich Probleme manifestieren, sich negative Muster abzeichnen und dauerhafte Konflikte entstehen, kann man von einer Beziehungskrise sprechen.

 

Haushalt: Potrait von Dr. Wolfgang Krüger »Wer macht den Dreck weg?« ist laut Paartherapeut Wolfgang Krüger eine der Hauptfragen des Eheglücks. Ungleiche Arbeitsbelastung ist ihm zufolge der größte Streitfaktor für Frauen – und damit einer der kritischen Punkte in einer Beziehung.

Kinder: Für Paare ist die Geburt vor allem des ersten Kindes ein gewaltiger Einschnitt – und zwar nicht nur in die Zweisamkeit. Die lieben Kleinen bringen neben umwerfenden Glücksgefühlen auch ein immenses Zerrüttungspotenzial für ihre Eltern mit auf die Welt. Fürsorge, Erziehung, Betreuung – das gibt Anlass für viele Streitereien. Mal abgesehen davon, dass Kinder Mutti und Vati nicht nur den Schlaf und mitunter den Nerv rauben, sondern manchmal auch die Libido.

Sex: Auch ohne Kinder haben die meisten Paare nach 2 Jahren nur noch halb so viel Sex wie zu Beginn ihrer Beziehung – Tendenz danach sinkend. Das muss kein Problem sein. Wenn beide Partner das Interesse an erotischer Zweisamkeit verlieren, ist dem nichts entgegenzuhalten. Aber offensichtlich sind die wenigsten mit einem eingeschlafenen Sexleben glücklich. Immerhin belegt die Unzufriedenheit mit Sex und Erotik laut Theratalk den Spitzenplatz in der Partnerschafts-Problemstatistik: 49 Prozent sind in diesem Bereich nicht zufrieden.

So erkennen Sie Beziehungskrisen rechtzeitig: erste Signale

Egal, ob es Dauerstreit, wenig Gemeinsamkeiten oder das Sexthema ist – dauerhafte Unzufriedenheit kann langfristig in die Beziehungskrise führen. Gut ist es, wenn man die ersten Anzeichen für eine beginnende Zerrüttung registriert.

Sie nörgelt – er blockt

Interessanterweise unterscheiden sich die Warnzeichen bei den Geschlechtern: Während Männer sich eher zurückziehen, wenn es knifflig wird, sich emotional distanzieren, Konflikten ausweichen und sich abschotten, äußert sich das bei Frauen eher in chronischem Nörgeln und destruktiver Kritik.

Pseudoharmonie oder Dauerzoff

Beides ist gleich schlimm: Wer sich überhaupt nicht streitet, hat vielleicht schon aufgegeben. Wer ausschließlich aggressiv kommuniziert, sieht im Partner nur noch den Gegner. Anhand des Streitverhaltens von Paaren gelang es dem Psychologen John Gottman vorauszusagen, wer nach einigen Jahren noch zusammen ist. Erkenntnis: Wer im Streit positive Emotionen für den anderen zeigt, nicht alles abwertet und Kompromissbereitschaft signalisiert, dessen Beziehung wird eher halten.

Fehlender Respekt

»Immer bist Du so, nie kannst Du, warum machst Du das« – wer kennt nicht diese kleinen Giftattacken. Du-Botschaften sind bekanntlich schlecht, trotzdem können sie jedem mal über die Lippen kommen – passiert dies vermehrt, dann geht der Respekt verloren. Nicht gut: Macht man den Partner nur noch nieder, muss man mit Gegenwehr rechnen und landet unter Umständen in einer Spirale der gegenseitigen Abwertung.

Machtkämpfe

Dann werden aus Liebenden manchmal Kontrahenten. Unzufriedene Paare, das ergaben Untersuchungen, kontrollieren sich gegenseitig stärker mit Machtausübung, Machtkämpfen und Druck.

Nur gibt es hier selten Sieger. Denn auch wenn der Partner irgendwann einlenkt, ist damit nichts gewonnen. Dieser so genannte Zwangsprozess verstärkt nämlich negative Kommunikationsmuster. Partner verlernen so, konstruktiv freundlich miteinander zu sprechen. Die Kommunikation zeichnet sich dann zunehmend durch Negativität und Dominanz aus. Außerdem können sich Erwartungen und Ursachenzuschreibungen verschieben: Man traut dem Partner nichts Gutes mehr zu, Negatives wird ihm angelastet, positives Verhalten wird gar nicht mehr als solches erkannt.

Sonderfall Untreue: Ursache oder Wirkung von Beziehungskrisen?

Kommt erst die Krise und dann die Untreue – oder ist es umgekehrt? Das ist schwer zu sagen. Viele Menschen schieben eine Ehekrise im Nachhinein vor, um ihren Seitensprung als berechtigt darzustellen. Andere wiederum fliehen in eine Affäre, um den Eheproblemen davonzulaufen. Und manche begreifen ihren Frust erst, wenn sie fremdgegangen sind. Untreue kann also ebenso eine Beziehungskrise einleiten, als auch deren Folge sein.

Potrait von Dr. Ulrich Clement Der erfahrene Paartherapeut Dr. Ulrich Clement erklärt in Wenn Liebe fremdgeht, dass Affären sowohl in glücklichen als auch unglücklichen Beziehungen vorkommen. Zufriedene Beziehungen seien nicht immer treue Beziehungen. Seinen Erkenntnissen zufolge begründen nur 16 Prozent der Männer und 33 Prozent der Frauen ihre Untreue mit ihrer unglücklichen Partnerschaft.

Die Untreue-Studie des Theratalk-Projektes kommt zum Ergebnis, dass sexuelle Unzufriedenheit für 76 Prozent der Männer und 84 Prozent der Frauen eine bedeutende Rolle für ihre Untreue spielt. Sexfrust gehört nicht nur zu den am schwerwiegendsten eingestuften Beziehungsproblemen, sondern hat auch eine besondere Relevanz: Untersuchungen ergaben, dass die sexuelle Zufriedenheit in den ersten 10 Jahren der Partnerschaft kontinuierlich abnimmt – um sich dann nie wieder zu erholen. Da ist es kaum verwunderlich, wenn bei vielen Menschen mit den Jahren die Bereitschaft zu einem Seitensprung steigt.

Wir alle sind Versuchungen ausgesetzt, aber ob man im entscheidenden Moment widerstehen kann, hängt von vielen Unwägbarkeiten ab. Wer in einer Beziehungskrise steckt, dessen Hemmschwelle kann durchaus herabgesetzt sein, Liebesprobleme machen womöglich empfänglicher für außerpartnerschaftliche Reize. Alleiniger Untreue-Auslöser sind Ehekrisen und dergleichen allerdings wohl selten.

Attacke: Die 10 schlimmsten Beziehungskiller

Aber wie kann man Beziehungskrisen vorbeugen, wie schaffen Paare die Grätsche zwischen Liebe und Alltag, Spannung und Gewöhnung, Lust und Laune? Vielleicht ist es dafür erstmal wichtig zu wissen, was die größten Herausforderungen für Paare sind, nach dem Motto »Gefahr erkannt – Gefahr gebannt«. ElitePartner ermittelte in einer Umfrage

  • Wenig Zeit füreinander (57%)
  • Stress in der Arbeit (55%)
  • Schwierige finanzielle Situation (53%)
  • Sexualleben lebendig halten (44%)
  • Räumliche Trennung, Fernbeziehung (43%)
  • Partner achtet nur auf seine Bedürfnisse (42%)
  • Durch Kinder wenig Zeit zu zweit (35 %)
  • Streit über Alltagsdinge (31%)
  • Umgang mit Kindern aus vorherigen Beziehungen (28%)
  • Sich auf Dauer treu zu bleiben (27%)

Ist Ihre Beziehung noch zu retten?

Potrait von Dr. Wolfgang Krüger Woran Beziehungen scheitern, lässt sich kaum verallgemeinern. Und eine Prognose für den Beziehungsverlauf ist beinah unmöglich. So erklärt auch Paartherapeut Wolfgang Krüger im Interview, man könne nie sagen, ob eine Beziehung unrettbar sei. »Aber es gibt sehr schwierige Entwicklungen. Partnerschaften sind sehr gestört, wenn zwei sich kaum ausreden lassen, wenn es sich um eine massive Machtehe handelt. Wenn zwei keinen Humor mehr haben und keiner bereit ist, sich in die Situation des anderen hineinzuversetzen.«

Bei diesen Anzeichen sollten Sie wachsam sein:

  • Sie haben seit Monaten keinen Sex mehr
  • Sie denken immer häufiger an Trennung
  • Sie verbringen kaum mehr Zeit mit Ihrem Partner
  • Sie und Ihr Partner treffen schwerwiegende Entscheidungen, etwa einen Jobwechsel, ohne Rücksprache mit dem anderen
  • Ihre Lebensplanung geht in wichtigen Bereichen völlig auseinander
  • Sie können lange schon nicht mehr miteinander (nicht übereinander!) lachen

Wege aus einer Beziehungskrise: 4 Tipps, wie sie Paarprobleme meistern

Mal ganz traditionell die gute Botschaft zuerst: Auch wenn sich Beziehungskrisen anbahnen, ist es nicht aussichtslos. Die schlechte Botschaft allerdings lautet: Das ist manchmal ein Haufen Arbeit und nicht immer von Erfolg gekrönt. Diese Tipps können Ihnen vielleicht bei der Bewältigung Ihrer Beziehungskrise helfen:

1. Bleiben Sie im Gespräch

Machen Sie den Mund auf, bevor es zu spät ist! Wenn Sie unzufrieden sind, Sexfrust haben, sich ungerecht behandelt oder vernachlässigt fühlen, dann teilen Sie das Ihrem Partner rechtzeitig mit. Genau das machen viele nicht, laut Theratalk wird in Beziehungen zu wenig über Defizite gesprochen – oder viel zu spät. Wenn sich Probleme erstmal festgesetzt haben, fällt der Dialog darüber schwerer.

2. Zeigen Sie Einsatzbereitschaft

Wissen Sie, was Commitment ist? John Gottman versteht in Beziehungen darunter, dass man in die Partnerschaft investiert. In Die Vermessung der Liebe erklärt er, die Einsatzbereitschaft beider Partner müsse ehrlich sein, man müsse Kompromisse akzeptieren und kleinere Opfer bringen. Etwa, indem man dem anderen zuliebe etwas macht oder eben unterlässt.

3. Suchen Sie Nähe

Körperliche und seelische Nähe sind Grundvoraussetzungen für die Liebe. Aber im Laufe der Zeit geht Nähe oft verloren. Weil man denkt, wenn man mit jemandem zusammenlebt, stellt sich Nähe zwangsläufig ein. Dem ist aber nicht so: Verabreden Sie sich bewusst mit Ihrem Partner, bleiben Sie nah an ihm dran, unterschätzen Sie Sex als Bindungsfaktor nicht!

4. Holen Sie sich Unterstützung

Ratgeber und Paartherapie sind nicht jedermanns Sache. Aber vielleicht hilft es Ihnen ja. Wenn Sie den Eindruck haben, gar keinen Boden mehr unter die Füße zu bekommen, dann holen Sie sich Unterstützung. Das kann ein offenes (aber bitte nicht indiskretes) Gespräch mit der besten Freundin sein, die Lektüre eines Beziehungsratgebers oder aber auch die Kontaktaufnahme mit einem Paartherapeuten. Wichtig ist, dass Sie keine Scheu haben, Rat und Hilfe in Anspruch zu nehmen, wenn Sie selbst nicht weiter wissen.

Fazit: Warum Beziehungen Pflege brauchen und man Liebe nicht erzwingen kann

Zeitmangel, Alltagsstress, finanzieller Druck, Sexfrust – das sind die häufigsten Beziehungskiller. Jede Liebe wird mit der Zeit »gewöhnlich«, keine Leidenschaft hält ewig auf gleichem Niveau, keine Partnerschaft bleibt ganz ohne Krise. Manchmal ist die aber das Beste, was der Liebe passieren kann.

Denn so eine Beziehungskrise ist nicht grundsätzlich schlecht. Sie kann fällige Veränderungen anstoßen, schwelende Konflikte beseitigen und für Klarheit sorgen – auch wenn nach einer Ehekrise manchmal wirklich das letzte Wort gesprochen wurde. Je nachdem, wie man damit umgeht, kann eine Krise zu einer Verbesserung führen oder aber die Gesamtsituation verschlechtern. In jedem Fall verändert sie etwas. Und führt vielleicht dazu, dass Sie einen anderen Blick auf Ihren Partner bekommen und wieder mehr in die Beziehung investieren.

Beziehungen brauchen Pflege und müssen manchmal gehätschelt werden. Aber über eines sollten Sie sich im Klaren sein: Liebe kann man nicht herbeizaubern oder hintherapieren. Wo Hopfen und Malz verloren sind, kann keine zukunftsträchtige Bindung mehr gedeihen. Umso wichtiger ist es, dass Sie frühzeitig eine kleine Beziehungsinventur machen und herausfinden, was die Wurzel Ihrer Krise ist. Dann können Sie die vielleicht ausrupfen, bevor sie sich unterirdisch breitmacht.

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