Sind Paare, die sich an der traditionellen Rollenverteilung orientieren, glücklicher als solche, die versuchen, eine gleichberechtigte, moderne Beziehung zu leben?

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Von der traditionellen Rollenverteilung zum modernen Liebesglück

Gleichberechtigt, unabhängig und vor allem glücklich – das wollen wir in einer Beziehung sein. Oder etwa nicht? Vor allem wenn Kinder da sind, schleicht sich die traditionelle Rollenverteilung in Beziehungen ein. Hält die Liebe womöglich länger, wenn Männer den starken Part und Frauen die fürsorgende Rolle übernehmen?

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Traditionelles Beziehungsmuster…

Katharina und Paul sind seit acht Jahren zusammen, vor fünf Jahren kamen ihre Zwillingssöhne zur Welt. Katharina, Physiotherapeutin in einem Krankenhaus, ging nach der Geburt der Kinder in Elternzeit und beschloss danach, erst einmal zuhause zu bleiben. Das Paar konnte sich das leisten, Paul verdiente als Kardiologe mit eigener Praxis genug, um die Familie zu ernähren. »Ich wollte nie so eine Mutter sein, die ihre Kinder in der Kita abstellt, um arbeiten zu gehen«, sagt Katharina. Außerdem hätte sie die Betreuung der Kleinen viel gekostet. »Dafür wäre mein Gehalt voll draufgegangen, das hätte sich nicht gerechnet.«

Damit Paul den Rücken frei hat, übernimmt Katharina die Hauptarbeit im Haushalt. Auch was die Kinderbetreuung anbetrifft, trägt sie die Hauptlast. Das macht sie gerne und Paul weiß das zu schätzen. »Wenn sie nicht wäre, hätte ich meine Praxis niemals so aufbauen können.« Beide sind sich einig: Die Rollenverteilung klappt gut, sie sind zufrieden damit. Dass Katharina finanziell momentan voll auf ihren Mann angewiesen ist, stört sie nicht. »Ich sehe das so: Mein Job ist gerade hier zuhause, das ist doch gerecht.« Konflikte gibt es schon mal, nicht immer läuft alles rund. Vor einem Jahr gab es auch eine handfeste Ehekrise. »Wir hatten so gut wie keinen Sex mehr und es ging nur noch um Organisatorisches«, sagt Paul. Aber sie hätten dann schnell die Kurve gekriegt. Für Katharina spielte der wirtschaftliche Aspekt schon eine Rolle. Eine Trennung käme für sie ohnehin nicht infrage. »Ich kann mir nicht vorstellen, die Kinder alleine großzuziehen«.

…oder modernes Partnerschaftsmodell?

Thomas und Sarah hatten beide eine gescheiterte Ehe hinter sich, als sie sich kennenlernten. »Meine Beziehung ist spektakulär in die Brüche gegangen, danach gab es eine richtige Schlammschlacht, auch wegen der Kinder«, erinnert sich Sarah an die schwere Zeit. Ihre Töchter, damals neun und vierzehn Jahre alt, gerieten zwischen die Fronten, per Anwalt wurde das Sorgerecht geregelt. »Jetzt sind wir eine ziemlich abgefahrene Patchworkfamilie.« Denn Thomas hat selbst zwei Kinder aus erster Ehe und einen älteren Sohn aus einer früheren Beziehung. »Und dann ist da noch Luna, unser Nachzügler.« Die gemeinsame Tochter kam vor zwei Jahren zur Welt. Sarah arbeitet als freiberufliche Grafikerin, Thomas ist Softwarentwickler in einer IT-Firma.

Sechs Kinder, zwei Jobs und einen Haushalt wuppen die beiden gemeinsam – eine Herausforderung, die ihnen viel abverlangt. Von Beginn an war es ihnen wichtig, klare Fronten zu schaffen. »Wir wollten gleichberechtigt sein, in jeder Hinsicht«, betont Sarah, für die es schon immer selbstverständlich war, eigenes Geld zu haben. »Nicht, um mir Schuhe und so zu kaufen, sondern um meinen Lebensunterhalt zu bestreiten«. In ihrer Exbeziehung war das ein gewaltiger Konfliktpunkt. Mit Thomas läuft es diesbezüglich besser. »Wir fühlen uns nicht abhängig voneinander, zumindest nicht im Negativen«, sagt Thomas. »Das ist ein Stück Freiheit. Darum wissen wir auch: wenn das mit der Liebe durch ist, dann zwingen uns nicht die Umstände, zusammenzubleiben.«

Katharina und Paul, Sarah und Thomas – welches der Paare ist nun glücklicher? Das mit der eher traditionellen Rollenaufteilung oder das mit dem moderneren Beziehungsmodell?

Back to good old times?!

Elf Jahre ist es her, dass Eva Herman mit ihrem Buch »Das Eva-Prinzip« eine Diskussion um die Rolle der Frau auslöste. Denn die ehemalige Tagesschau-Sprecherin plädierte darin vehement dafür, dass Frauen in ihre ursprüngliche Rolle als Mutter und Küchenhüterin zurückkehren.

Eines ihrer Hauptargumente: Familie und Mutterschaft seien letztlich für Glück und Zufriedenheit wichtiger als berufliche Karriere und vollständige Unabhängigkeit. Frauen sollten sich wieder auf ihre Weiblichkeit besinnen, womit allerdings weder sexuelle Selbstbestimmtheit noch Selbstverwirklichung gemeint waren. Sondern vielmehr die Rückkehr zur traditionellen Wahrnehmung der Geschlechter und damit zu traditonellen Beziehungsmustern. Vor einem Jahrzehnt brachte Herman damit nicht nur Feministinnen in Rage. Sie stieß auch eine gesellschaftliche Debatte an. Eine Forsa-Umfrage belegte zwar, dass drei Viertel der Deutschen Eva Hermans Frauenbild für falsch und überholt halten. Aber die Frage danach, wie Männer und Frauen miteinander glücklich werden können, steht noch immer im Raum. Zumal heute das Projekt lebenslange Liebe eine größere Herausforderung als je zuvor zu sein scheint.

Beziehungen in Zeiten der unbegrenzten Möglichkeiten

Scheidungen sind an der Tagesordnung, jeder zweite Mann und mittlerweile auch jede zweite Frau geht im Laufe einer festen Partnerschaft fremd, Scheidungskinder sind keine Seltenheit mehr, Patchworkfamilien kommen immer öfter vor. So viel zum allgemein bekannten Stand der Dinge in Hinblick auf Beziehungen.

Hieß es früher noch: Bis dass der Tod euch scheidet, heißt es heute: Wenn die Liebe weg ist, muss man nicht bleiben. Hinzu kommt unser persönlicher Anspruch auf Glück. Jeder möchte eine erfüllende Beziehung haben. Und wenn diese mit dem einen Partner nicht möglich ist, steht einem der Versuch mit einem anderen zu.

Dann ist da auch noch der Wunsch danach, gleichberechtigt zu sein. Frauen wollen sich selbst ernähren können und ihr eigenes Geld verdienen. Männer möchten mehr von ihren Kindern haben, nicht nur der schuftende Daddy sein. Soweit die Theorie. Und die Praxis?

Ein paar Fakten:

  • Paare heiraten immer später, bleiben dafür aber länger zusammen. 2015 waren die Ehepartner bei einer Scheidung im Schnitt deutlich über 40 Jahre alt.
  • Im Durchschnitt sind die Partner 15 Jahre lang verheiratet und damit etwa drei Jahre länger als 1991.
  • Eine Studie des Rostocker Zentrums zur Erforschung des Demografischen Wandels und der Universität Liverpool untersuchte 5.648 Eheschließungen zwischen 1980 und 2009. Dabei kam heraus, dass Kinder das Risiko einer Trennung etwa um die Hälfte senken – obwohl kleine Kinder anderen Untersuchungen zufolge oft eine große Belastungsprobe für Paare sind.
  • Soziologen der Universität Rostock und am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) ermittelten, dass traditionelle Verhaltensweisen die Ehe beeinflussen. Wenn die Frau den Haushalt allein erledigt, hält demzufolge die Ehe eher. Sie ist sogar umso stabiler, je mehr Stunden die Frau kochend, putzend und waschend verbringt. Jedoch können aus diesen Zahlen keine Rückschlüsse auf die persönliche Zufriedenheit in einer Beziehung gezogen werden.

Anspruch und Wirklichkeit

Das klassische Familienmodell ist hierzulande ein Auslaufmodell, darüber sind sich Soziologen einig. Kaum jemand vertritt noch allen Ernstes althergebrachte Geschlechterrollen. Menschen wünschen sich einen gleichberechtigten Partner. Im Alltag sieht das aber oft anders aus, das belegen verschiedene Studien. Viele Frauen sagen zwar, dass ihnen die Vereinbarkeit von Beruf und Familie immens wichtig ist. Fakt ist aber,

  • dass zwei von drei Frauen in einen Teilzeitjob wechseln, wenn das erste Kind da ist. Freiwillig begeben sie sich in die Rolle der Dazuverdienerin und bleiben oft lange darin.

  • Auch wenn immer mehr Frauen berufstätig sind, bleibt der Hausarbeit eine weibliche Domäne.
  • Selbst wenn Mann und Frau Vollzeit arbeiten, übernehmen Frauen noch 1,6 mal mehr Hausarbeit als Männer. Und diese Ungleichheit der Arbeitsteilung nimmt deutlich zu nach der Geburt des ersten Kindes.
  • Eine deutsche Langzeitstudie des Familien- und Sozialforschers Wassilios Fthenakis kam zum Ergebnis, dass etwa jede fünfte Frau das väterliche Engagement im Familienleben ausbremst. Das tun diese Frauen den Forschern zufolge, weil sie im Vater keinen gleichberechtigten und kompetenten Elternteil sehen. Sie verteidigen ihre Herrschaftsdomäne, auch weil sie daraus einen großen Teil ihres Selbstbewusstseins ziehen.
  • In den meisten Fällen sind es auch die Frauen, die für die Familie beruflich zurückgesteckt haben, Kinder und Haushalt spielen für sie darum häufig eine übergeordnete Rolle.

Die Darmstädter Soziologin Cornelia Koppetsch meint, fast alle hätten heute den Anspruch, eine moderne Partnerschaft zu führen. In Wirklichkeit verhalten sich aber die meisten bei der Arbeitsteilung und in Bezug auf die Geschlechterrollen traditionell. Im Buch »Wenn der Mann kein Ernährer mehr ist«, resümieren Cornelia Koppetsch und Sarah Speck ihre Ergebnisse aus Befragungen von 29 Männern, bei denen die Frau das höhere Einkommen hat. Dieses Modell ist noch immer selten, nur bei etwa 10 Prozent der Partnerschaften ist die Frau die Haupternährerin der Familie.

Zu einem Rollentausch oder einer gerechten Verteilung von Haus- und Erziehungsarbeit führt das allerdings nur äußerst selten, fanden die Wissenschaftlerinnen heraus. Die Frauen kümmern sich in solchen Paarkonstellationen vielmehr zusätzlich um Haushalt und Kinder, war zu beobachten.

Wie die Studie zeigt, fühlen sich heute selbst sehr gut ausgebildete Frauen oft in der Rolle als Ernährerin nicht wohl und wünschen sich einen auch finanziell starken, ihnen überlegenen Mann.
Da zeigt sich ein moderner Zwiespalt: Auf der einen Seite steht das Gleichheitsideal. Andererseits wird die Attraktivität des anderen aber durch traditionelle Vorstellungen von Weiblichkeit und Männlichkeit bestimmt.

Macht uns die Gleichstellung unglücklich?

Gleichberechtigt, modern, aber unglücklich – angesichts der Scheidungsraten und in Zeiten verbreiteter Seitensprünge und serieller Monogamie könnte man meinen, gerade moderne Arten, eine Beziehung zu leben, seien zum Scheitern verurteilt.

Wenn die Rollen nicht von vorneherein verbindlich festgelegt sind, müssen die Partner aushandeln, wer was managed und wer wieviel im gemeinsamen Leben übernimmt. Das hat auch viel mit Anerkennung zu tun – und damit eben doch wieder mit den Geschlechterrollen.

Männer, das belegen soziologische Untersuchungen, definieren sich mehr über Macht und beruflichen Erfolg. Frauen sehen nach wie vor menschliche Bindungen, allen voran die in der Familie, als wesentlich an. Da muss ja ein Ungleichgewicht entstehen.

Eine Studie zum Thema Scheidungsraten kommt zu dem Ergebnis: Die Ehen, in denen beide Partner Akademiker sind und den selben Bildungsstand haben, halten am längsten. Auf Platz zwei rangieren die traditionellen Ehen. Hier hat der Mann eine niedriger gebildete Frau geheiratet. Oft verdient der Mann das Einkommen und bestimmt damit den Status der Familie. Frauen kümmern sich in diesem Konzept der Ehe um die Kindererziehung und den Haushalt. Dieses traditionelle Familienmodell bringt Frauen in eine wirtschaftliche Abhängigkeit von ihren Ehemännern – und ist deshalb oft der Grund, weshalb diese Ehen lange halten.

3 mögliche Gründe, warum wir an traditionellen Beziehungsmustern festhalten

1) Grund 1: Wir haben Angst vor zu viel Freiheit

Wie und wen wir lieben, können wir heute eigentlich ganz frei entscheiden. Aber diese Freiheit blockiert auch. Das meint beispielsweise Friedemann Karig, Autor von »Wie wir lieben«. Andere Beziehungsformen und eine freiere Handhabung der Treue gibt es – aber sie sind noch selten in Relation zu unseren Möglichkeiten, erklärt er. Das liege unter anderem daran, dass die monogame Beziehungsform noch immer diejenige ist, die uns am normalsten, schönsten und erstrebenswertesten vorkommt.

Dabei seien wir heute viel weniger Zwängen unterworfen als früher. Wir können selbst definieren, welche Beziehungsform für uns passt. Genau diese Freiheit mache uns Angst, schreibt Karig. Wir haben zu wenige Vorstellungen von alternativen Beziehungsformen, uns fehlen Begriffe und Normen, wir sind verunsichert und wagen die Abkehr von traditionellen Beziehungsmustern nicht wirklich.

Grund 2: In Zeiten unbegrenzter Möglichkeiten fällt eine Entscheidung schwer

Wenn man sich für einen Menschen entscheidet, verzichtet man zugleich auf Millionen anderer Partner, die vielleicht noch viel besser passen würden und mit denen Glück noch eher möglich wäre. Liebe, Sex und Beziehungen – heutzutage wird das fast schon wie eine Aufgabe gehandelt, die wir erfolgreich bewältigen müssen. Wir seien chronisch übersexualisiert und leiden gleichzeitig an pathologischem Liebesfrust, meinen die Psychologen Holger Lendt und Lisa Fischbach. Wie findet man da einen Weg zum persönlichen Glück? Für viele, schreiben die Autoren in Treue ist auch keine Lösung, halten dann lieber an dem monogamen Beziehungsmodell fest und trennen sich lieber von ihrem Partner als von ihrem Treueideal. Dieses sei letztlich das, was uns davon abhalte, unsere Vorstellungen von einer erfüllenden Beziehung ehrlich zu leben. Je mehr Möglichkeiten, je mehr Auswahl wir haben, umso schwerer fällt es uns, eine Wahl zu treffen, die unseren tastächlichen Überzeugungen entspricht. Und das führt dazu, dass wir uns an der Monogamie und damit traditionellen Beziehungsmustern festhalten.

Grund 3: Männer sehnen sich nach »richtigen« Frauen und Frauen nach »echten« Männern

Seit Urzeiten schreiben wir den Geschlechtern bestimmte Eigenschaften zu. Weiblichkeit wird mit Gefühl, Weichheit und Sanftheit assoziiert, Männlichkeit mit Dominanz, Stärke und Energie. Und wie etliche Studien beweisen, spielen diese Attribute bei der Partnerwahl durchaus eine Rolle. So fahren Frauen etwa während ihres Eisprungs besonders auf Männer mit viel Testosteron ab. Das Hormon verleiht dem Mann ein männliches Aussehen und sorgt für markante Gesichtszüge. Je männlicher das Gesicht eines Mannes ist, desto anziehender wirkt es auf Frauen – weil diese ausgeprägte Männlichkeit für Stärke, Macht und gute Gene steht, sagen Wissenschaftler.

Männer dagegen, auch das wurde wissenschaftlich nachgewiesen, mögen weiche Gesichtszüge und üppige Körperformen – denn diese äußeren Merkmale sind biologische Hinweise auf die Fruchtbarkeit der Frau. Und da wären wir bei der guten alten Fortpflanzung und damit bei unserem biologischen Erbe: Die Frau bekommt die Kinder, der Mann versorgt die Familie.

Natürlich sind das Klischees und Geschlechterzuschreibungen, die in modernen Zeiten längst überholt sein sollten. Aber tief in uns schlummern vielleicht doch diese vereinfachten Schemata. Und sie greifen womöglich auch in Beziehungen und treiben uns in die traditionellen Muster. Denn in der klassischen Partnerschaft ist eben der Mann der Starke, der die Außenwelt erobert, seine Familie schützt und repräsentiert und die Frau ist diejenige, die im Heim für Geborgenheit und Ordnung sorgt…

Fazit: Geschlechterrollen hin oder her – in Beziehungen geht es vor allem um Persönlichkeit

Und wie sieht es nun aus: Sind »moderne« Beziehungen heute glücklicher, zufriedener und ausgeglichener? Oder geht es den Paaren in ihrer Partnerschaft besser, die sich stärker an traditionellen Rollenmodellen orientieren? Diese Frage lässt sich kaum abschließend beantworten.

Denn jede Liebe ist einzigartig und jede Beziehung das, was zwei Menschen daraus machen. Sicher ist es leichter, eine gemeinsame Richtung zu finden, wenn klar ist, wer welche Rolle einnimmt. Und für viele Frauen ist es wichtig, dass sie einen starken Mann an ihrer Seite haben – auch wenn sie finanziell unabhängig und eigenständig sein wollen. Und Männer bevorzugen oft den weiblichen Typus Frau. Aber solche Faktoren entscheiden nicht allein darüber, wie haltbar und glücklich eine Beziehung ist. Mindestens ebenso wichtig ist die Persönlichkeit der Partner. Entscheidend ist vor allem wie verträglich und konfliktfähig beide sind – ganz gleich, ob sie ein traditionelles Beziehungsmuster leben oder eine alternative Partnerschaftsform.

Glückliche Paare gehen mit Meinungsverschiedenheiten durchs Leben, behauptet der kanadische Psychologe und Sexualwissenschaftler Yvon Dallaire. Er ist einer von mehr als 100 Autoren, die ihre Ansichten zum Thema Liebe im »World Book of Love« zusammengefasst haben. Seine jahrzehntelange Erfahrung als Spezialist für Ehetherapie zeigt, dass glückliche Paare fünf- bis zehnmal mehr Komplimente als Kritik oder Vorwürfe äußern. Glückliche Paare akzeptieren, dass nicht immer alles eitel Sonnenschein sein kann und übernehmen Verantwortung für ihr eigenes Glück. Dies ist Dallaire zufolge eine Voraussetzung dafür, in einer Partnerschaft langfristig leben zu können, und zwar gut.

Jeder ist geprägt von seinem Umfeld, von der Gesellschaft und den vorherrschenden Normen und Trends. Aber auch wenn sich die Zeiten und die Beziehungsformen ändern, bleiben manche Dinge gleich. Etwa, dass mangelnde emotionale Stabilität immer ein Risiko ist für eine Langzeitbeziehung. Wer emotional labil ist, ein schwaches Selbstwertgefühl hat, ängstlich und unzufrieden mit sich und der Welt ist, hat Probleme mit dem Durchhalten in einer Beziehung – egal, ob sie traditionell oder modern ist.

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