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Schattenbeziehungen: Zehn tückische Fallen, die Sie kennen sollten

Sie sind eine Schattenfrau und nicht mehr glücklich in Ihrer heimlichen Beziehung? Dann sollten Sie diesen Text lesen, er könnte Ihnen die Augen öffnen. Nicht nur, weil Sie darin wertvolle Denkanstöße finden, die Ihnen dabei helfen, die Kontrolle über Ihr Leben zurückzuerlangen – Sie werden auch verstehen, wie Sie überhaupt erst in diese Lage geraten konnten.

Falls Sie zu den wenigen Frauen gehören, die wunschlos glücklich und zufrieden in Ihrer Schattenliebe sind, dann freuen Sie sich! Und lesen Sie trotzdem weiter. Sie werden erfahren, welche gefährlichen Fallen direkt vor Ihren Füßen lauern, und wie Sie diese umgehen können, damit Sie Ihr heimliches Glück noch eine Weile genießen können.

Die Wiener Psychologin Prof. Dr. Gerti Senger hat sich auf dieses Thema spezialisiert. In ihrem Buch Schattenliebe (ersch. 1997 im Amalthea Signum Verlag) schlüsselt sie die zehn tückischsten Fallen auf, um die jede Frau einen weiten Bogen machen sollte – sofern sie das noch kann. Leider ist es für viele Schattenfrauen und »Zweite Geigen« bereits zu spät, wenn ihnen dämmert, dass an der Dreiecksbeziehung etwas nicht stimmt. Plötzlich stellen sie fest: Die heimliche Romanze hat sich zur Belastung entwickelt, die das gesamte Denken und Fühlen blockiert. Aus den einst so schönen Gefühlen wurden völlig überdrehte emotionale Höhenflüge, gefolgt von ebenso intensiven Abstürzen.

Kennen Sie das auch? Statt den zwanglosen Sex und die Schmetterlinge zu genießen, werden Sie von widersprüchlichen Empfindungen zerrissen. Schuldgefühle wegen der Lügen und des Betrugs, unerfüllbare Sehnsucht nach entspannter Zweisamkeit, Zorn über die Ausweglosigkeit der Lage, Selbstzweifel und Unsicherheit wechseln im Stundentakt. Natürlich streiten Sie sich regelmäßig mit Ihrer Schattenliebe darüber. Mit wem sonst? Schließlich gibt es kaum jemanden, dem Sie sich anvertrauen können. Jeder Streit endet in einer tränenreichen Versöhnung, in der Sie sich verzweifelt ihre Liebe schwören, aber nichts ändern. Vielleicht schreiben Sie in anonymen Foren, holen sich Rat bei Frauen, denen es ähnlich ergeht und stellen fest, dass es nur zwei Wege gibt: weitermachen oder trennen.

Auch wenn es schwerfällt, sich das einzugestehen: Die Schattenliebe ist außer Kontrolle geraten. Um Ihr Seelenheil wiederzufinden, müssen Sie diese Beziehung entweder auf ein gesundes Maß zurückschrauben und sich aus den Fallen befreien – oder die Schattenliebe beenden. Tief im Herzen wissen Sie das längst. Doch für den ultimativen Schnitt müssen Sie zunächst verstehen, wie Sie überhaupt in diese Situation geraten konnten. Und warum Sie darin festzukleben scheinen, ohne sich lösen zu können. Sie täuschen sich nicht: Das Gefühl ist keine Einbildung! Eine Schattenbeziehung bietet zahlreiche »Festhalter«, die wie emotionaler Superkleber wirken. Deshalb ist es gerade für Frauen so schwer, sich aus solchen Beziehungen zu verabschieden. Doch hier gilt: Gefahr erkannt, Gefahr (fast) gebannt. Wenn Sie verstanden haben, womit Sie es zu tun haben, wird es Ihnen besser gehen.

Mit ihren Thesen und Tipps spricht Gerti Senger übrigens explizit nicht nur die heimlichen Geliebten verheirateter Männer an, sondern auch die betrogenen Ehefrauen. Diese bekommen die Kälte des Schattens zwangsläufig ebenso zu spüren wie die beiden Hauptakteure und wissen oft nicht, wie sie sich verhalten sollen. Zu wissen, welche Gefahren eine Schattenliebe vom Lustspiel zum Drama kippen lassen, ist daher äußerst hilfreich für die betrogenen Dritten im Bunde. Und natürlich finden auch unglückliche Schattenmänner, d.h. Ehemänner und männliche Geliebte, hier wertvolle Anregungen und »Aha-Effekte«, um ihre vertrackte Situation besser zu verstehen und den ersten Schritt in Richtung emotionale Unabhängigkeit wagen zu können. Ob mit oder ohne Schattenpartner. Viel Glück dabei!

Dieser Artikel hat 11 Seiten. Lesen Sie auch . . .

Seite   1: Schattenbeziehungen: Zehn tückische Fallen, die Sie kennen sollten!
Seite   2: Falle Nr. 1: Hoffnung auf ein Happy End
Seite   3: Falle Nr. 2: Investitions-Irrtum
Seite   4: Falle Nr. 3: Abwehrmechanismen und Selbsttäuschung
Seite   5: Falle Nr. 4: Selbstkränkung und Kleinmachen
Seite   6: Falle Nr. 5: Angst vor dem wahren Leben
Seite   7: Falle Nr. 6: Bindung durch unvereinbare Merkmale
Seite   8: Falle Nr. 7: Abschiedssex
Seite   9: Falle Nr. 8: Falsche Dankbarkeit
Seite 10: Falle Nr. 9: Zuviel des Guten
Seite 11: Falle Nr. 10: Schuldgefühle und Abhängigkeit

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