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Ob Schlossromantik oder Hinterhof: Darmstadt ist aus allen Perspektiven schön!
Darmstadtium

Seitensprung in Darmstadt – Ein Tag mit Ihrer Affaire

Kaum ein Städtename lässt sich so derb verulken wie Darmstadt. Vom nördlichen Stadtteil Wixhausen mal ganz zu schweigen. Dabei ist die hessische Wissenschaftsstadt gar nicht derb, sondern durch und durch romantisch, feingeistig, voller baulicher und künstlerischer Schönheit!

Zum Beispiel die Fußgängerzone mit alten Häusern, Straßenmusikern und vielen Cafs, zwei Badeseen, dichte Wälder, die berühmte Waldspirale von Friedensreich Hundertwasser, das Residenzschloss am Marktplatz, die Botanischen Gärten der Technischen Universität, eine junge, bunte Restaurantszene und natürlich die Künstlerkolonie Mathildenhöhe.

Falls Sie nach dem sprichwörtlichen Rosengarten in Darmstadt suchen: Eine zweite Künstlerkolonie wurde nach dem Zweiten Weltkrieg im Park der Rosenhöhe (Erbacher Straße) gegründet, mit Ateliers für Musiker, Schriftsteller und bildende Künstler. Während der Rosenblüte ist der Park ein betörend duftendes Blütenmeer.

Stilvoll übernachten im Postkartenmotiv

Bestimmt kennen Sie dieses berühmte Bild aus dem späten 19. Jahrhundert: weißes Haus mit Pavillon, Park und Brunnenfontäne, verspielten Gauben und Türmchen, umgeben von Bäumen, im Vordergrund eine Kutsche nebst Pferd? Ein gerne verwendetes visuelles Synonym für Romantik. Gefällt es Ihnen? Dann buchen Sie Ihr Romantik-Wochenende im »Hotel Waldfriede« im Süden von Darmstadt. Genau das ist nämlich auf diesen Bildern zu sehen! Sogar die alten Bäume gibts noch. Hier können Sie mit Ihrer Affaire wahrhaft romantisch nächtigen, im Geiste des Jugendstils. Das Doppelzimmer kostet 55 bis 90 Euro inkl. Frühstück.

Schlichter, dafür zentraler und mit italienischem Romantikfaktor ausgestattet ist das 3-Sterne-Hotel »Garda« am Pelz 2a. Von außen wirkt das »Garda« schmucklos, aber innen wirds original italienisch. Zum Hotel gehört auch ein Restaurant. Das Doppelzimmer kostet 79 Euro. Tipp: Die hauseigene Konditorei zaubert original sizilianische Gebäck-Spezialitäten!

Es geht auch richtig luxuriös: Das Hotel und Restaurant »Jagdschloss Kranichstein« ca. 10min außerhalb von Darmstadt ist nichts für schmale Geldbeutel. Das Doppelzimmer kostet ab 185 Euro aufwärts, aber dafür bekommen Sie Schlosshotel-Romantik in authentischem Ambiente. Dazu gehört auch die Schleppjagd. Keine Angst, die läuft unblutig ab! In Deutschland ist es glücklicherweise verboten, auf lebendes Wild zu jagen. Es geht darum, eine künstlich gelegte Spur elegant und schnell zu verfolgen, im Mittelpunkt steht das sportliche Geschick von Pferden, Reitern und Hunden.

Das prächtige Haus wurde 1578 als Jadgschloss erbaut für den Landgrafen Ludwig VIII. Seit 1997 steht es nach zahlreichen Aus- und Umbaumaßnahmen in voller Schönheit mit seinem prunkvollen Schlossaal, einem Museumsteil und den Zimmer für Gäste offen. Tipp: das »Jugendstil-Arrangement« für Zwei. Es kostet 338 Euro inklusive Doppelzimmer, Frühstück (gerne auch auf dem Zimmer), Champagner, Aperitif und einem 6-Gänge-Jugendstil-Menü. Die Kombi Card Mathildenhöhe bekommen Sie gratis. Womit wir schon beim nächsten romantischen Highlight wären...

Künstlerkolonie Mathildenhöhe: wo die Romantik begann

Die Mathildenhöhe gilt als eine der schönsten Jugendstilanlagen Europas. Angelegt wurde das Gelände vom Darmstädter Fürstenhaus um 1800. Zu wahrem Glanz verhalf ihm Großherzog Ernst Ludwig, dessen Herz für Kunst, Musik und Literatur schlug. Er sah das wahre Potenzial Darmstadts nicht in industrieller Entwicklung, sondern setzte auf die Kunst, um Hessen zu Reichtum zu verhelfen. Zu diesem Zweck gründete er 1899 die Künstlerkolonie Mathildenhöhe. In der Brandnacht von 1944 fielen einige architektonische Kunstwerke den Bomben zum Opfer. Diese Lücken wurden nicht geschlossen, sondern verbliebene Gebäude originalgetreu rekonstruiert. Heute dienen sie als Ateliers und Museen. Zu besichtigen sind u.a. die russische Kapelle, der Hochzeitsturm und natürlich das erste Haus, in welchem sich das Museum Künstlerkolonie befindet, außerdem die vielen kleinen und großen Künstlerhäuser. Moderne, provokante Kunst werden Sie hier nicht finden. Statt dessen begegnet Ihnen auf Schritt und Tritt die Schönheit des Jugendstils. Schwanentempel, Lilienbad, die Blumenschale, die Mosaiknische, zahlreiche Brunnen, Torbögen, Skulpturen, der Platanenhain. Das gesamte Gelände fühlt sich an wie eine romantische Zeitkapsel für inspirierende Stunden.

Entspannen Sie sich mit einer Thai-Massage

Zurück ins Hier und Jetzt können Sie sich bei »Royal Lotus« holen lassen. In der Elisabethenstraße, gegenüber des Stadthauses werden Sie zwei Schaufenster entdecken, die mit Buddha-Statuen und anderem Kunsthandwerk vollgestellt sind. Es handelt sich nicht um ein Museum für Esoterikzubehör, sondern um eine gute Adresse für Thai-Massagen. In den Behandlungsräumen hinter dem Deko-Laden werden Sie z.B. mit Nacken- und Rückenmassage, Fußreflexzonenmassage, Aromatherapie, Gesichtsmassage und heißen Steinen verwöhnt.

Essen in Darmstadt: Suppen, Deftiges und ein Geheimtipp

Für die kleine Stärkung beim Stadtbummel sind ja Snacks und Suppen ideal, aber etwas Besonderes sollte es schon sein. Über eine Treppe gelangen Sie vom Stadtkirchenplatz direkt in die Schulstraße. Dort lockt das »Supp Kult Elisabeth«, ein Feinkostladen und Suppenrestaurant mit exotischen Variationen von Suppenklassikern und Eigenkreationen.

Wenn es handfester sein soll: Das »Mezzo« in der Palawiesenstraße ist eine Mischung aus Bistro und Bar, in der Sie lecker deutsch-mediterran essen und trinken. Salate, Vegetarisches, Gegrilltes und Gebratenes. Egal wie satt Sie sind, das hausgemachte Tiramisu sollten Sie sich unbedingt genehmigen!

Tja, und dann gibt es Johan. Er steht nicht im Branchenbuch, in Restaurantführern wird er nicht erwähnt und dennoch gilt er als erste Adresse in Darmstadt. Johan Jorry ist »Stadtkoch Vanille« und ein französisches Original. In der Heidelberger Straße 105, direkt an der Hundertwasser Waldspirale, führt der Weg durch zwei Wohnhäuser in die frühere Hinterhofwerkstatt, wo Jorry seine Gaumenfreuden zubereitet. Gekocht wird in der offenen Küche vor Ihren Augen. Nicht la Carte, sondern nach Gusto und auf Vorbestellung ab 6 Personen. Tun Sie sich mit Freunden zusammen, oder Sie rufen den Meister an (06151/711796) und fragen, ob er standby-Anfragen von anderen Pärchen hat. Der Organisationsaufwand lohnt sich, denn Jorrys 5-Gänge-Menüs sind ein Traum und überraschend günstig.

Herzhaft lachen, lecker essen und gepflegt versumpfen

Lachen ist romantisch und macht locker. Die Shows von Mainstream-Comedians wie Mario Barth & Co. verfügen allerdings meist über soviel Romantikfaktor wie ein Schuhspanner. Wenn Ihnen nach origineller Abendunterhaltung ist, dann verlegen Sie Ihr Dinner in die Comedy Hall in der Heidelberger Straße bei Gorry um die Ecke. Comedians, Musik, Papiertheater, witzige, frivole Shows und natürlich Kulinarisches wird hier in einer phantasievollen Mischung serviert. Die bohmenhafte Atmosphäre ist eine echte Alternative zu den etablierten großen Shows, und an den 8er-Tischen kommmen Sie schnell mit netten Nachtschwärmern ins Gespräch.

Zu fortgeschrittener Stunde sind im Innenhof des Schlosses am Marktplatz tanzbare Bässe zu hören. Sie kommen aus dem »Schlosskeller«, einem Gewölbekeller-Club mit Live-Musik und Mottoparties. Ein schöner Zwischenstopp zum Tanzen. In unregelmäßigen Abständen finden auch Autorenlesungen statt. Natürlich bieten Großraum-Locations wie der »Musikpark« einen besseren Sound, doch wenn Sie Wert auf Atmosphäre legen, werden Sie sich hier wohl fühlen.

Ebenso charmant, aber eleganter: »Das Waben« am Friedensplatz. Bar, Club und Restaurant unter einem Dach, sehr hell und luftig gestylt. Im Laufe der Nacht trudelt hier eine illustre Gästeschar aus Studenten, Schauspielern und Werbemenschen ein.

Ganz anders empfängt Sie der »Sumpf« in der Kasinostraße: gute Rockmusik bis frühmorgens, regionale Biere, plüschige Sofas, eine große Auswahl an Singe-Malts, Obstlern und Cocktails. Der »Sumpf« steht für Lederjacken und RocknRoll-Romantik, ist aber nicht schranzig, sondern gemütlich. Die Musik wird manchmal auch selbst gemacht. Wenn nicht gerade eine Band auftritt, finden Jam-Sessions regionaler Musiker statt, bei denen Sie auch gerne als Gastmusiker mitwirken dürfen.

Fazit: Darmstadt scheint nicht 30 Kilometer, sondern eine Welt von Frankfurt entfernt zu sein. Keine Spur von Mainhattan-Heiteitei. Statt dessen verwöhnt Darmstadt Romantiker und Schöngeister mit fast märchenhafter, fröhlicher Atmosphäre. Ob Hotel, Bistro, Rosengarten oder Absacker-Kneipe, hier ist tatsächlich alles »schön«.

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