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Offene Beziehungen – Seitensprung ohne schlechtes Gewissen
Ist eine einfache Partnerschaft zu langweilig?

Offene Beziehungen – Liebe ohne Einschränkung

Fällt in einer Runde der Begriff »offene Beziehung«, so teilen sich die Anwesenden meist in zwei Lager. Die einen bekommen leuchtende Augen und schwärmen von einer modernen Beziehungsform, während die anderen über Werteverfall klagen. Warum polarisiert das Thema so sehr?

Weil es tief sitzende Überzeugungen und Ängste berührt. Es konfrontiert uns mit dem Ideal von sexueller Treue, aber auch mit einer Beziehungsrealität, die in vielen Fällen mit unterdrückten Bedürfnissen und unerfüllten sexuellen Phantasien zu tun hat. Klar, die konservative Monogamie-Vorgabe vermittelt Orientierung und Sicherheit. Es ist bequem, sich darauf auszuruhen und alles zu verdrängen, was nicht in diese Schablone passt. Doch die Kehrseite dieser Medaille heißt: Ein Ausbruch aus einer monoganen Beziehung wird gemäß unserer Konventionen nicht toleriert - Verständnis der Gesellschaft gegenüber Fremdgehern ist meist nicht zu erwarten. Sind also offene Beziehungen ein Ausweg aus dem Dilemma?

Was bedeutet Treue?

Statistisch gesehen ist jeder von uns »untreu« im Sinne von sexueller Monogamie. Ob ein Seitensprung nun mit anderen Partnern ausgelebt wird, im Internet auf spezialisierten Seitensprung-Agenturen oder in Form von Masturbationsphantasien, spielt keine Rolle. Ein großes Missverständnis liegt in der Annahme, dass Sex in Außenbeziehungen die Stabilität einer Partnerschaft grundsätzlich erschüttert. Das kann sein, muss aber nicht. Manchmal geschieht sogar das Gegenteil: Durch die ehrliche Auseinandersetzung der Liebespartner mit intimsten Bedürfnissen wird das gegenseitige Vertrauen gefestigt!

Der Treuebegriff lässt sich daher nicht pauschalisieren, sondern muss individuell definiert werden. Ist damit wirklich Monogamie gemeint? Oder ist es nicht ein viel größerer »Treuebeweis« an den Partner, wenn ehrlich und ohne Doppelmoral über sexuelle Phantasien gesprochen wird?

Das Gefühl, dass etwas fehlt: Sehnsucht hat viele Namen

Es gilt in unserer Gesellschaft als erstrebenswert, eine jahrzehntelange, monogame Ehe zu führen. Um dieses Ideal zu erfüllen, halten viele Partner an einer Beziehung fest, die eigentlich den Namen nicht mehr verdient.

Ganz ehrlich: Wie viel »Beziehung« findet zwischen zwei Menschen statt, die vor lauter unausgesprochenen Wünschen das Lachen verlernt haben und starre Rollenmuster leben? Jeder verdrängt seine Bedürfnisse, so gut es geht, oder kompensiert sie im Verborgenen. Hauptsache, der Schein wird gewahrt. Bis sich eines Tages das Gefühl, eine Lüge zu leben, Bahn bricht. Dieser Champagnerflaschen-Effekt kann alles zerstören, was bisher durch Verdrängen zusammengehalten wurde.

Dabei sind die Basisfragen so einfach: Bin ich glücklich? Bist du glücklich? Fehlt uns etwas? Wenn ja, sind wir mutig genug, es zu benennen? Können wir uns unsere Wünsche erfüllen, oder liegt die Lösung in einer Ergänzung der Zweisamkeit durch Außenpartner?

Dieser Artikel hat 2 Seiten. Lesen Sie auch . . .

Seite 1: Offene Beziehungen – Liebe ohne Einschränkung
Seite 2: Mutiger Neuanfang statt Angang vom Ende?

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