Ein wichtiger Grund für einen Besuch im Bordell ist natürlich der Reiz des Verbotenen. Gesellschaftlich ist es oft noch immer ein Tabu, obwohl Prostitution längst nicht mehr illegal ist. Ebenso erregend wirkt auf viele Männer die Vorstellung, dass sie Sex mit einer ihnen fremden Person haben können, selbst wenn sie dafür bezahlen müssen. Das Besondere dabei ist der »Kaufhaus-Effekt«: Als Freier kann man sich sogar eine Frau ganz nach seinem Geschmack aussuchen.
Besonders für Männer, die bereits seit vielen Jahren in einer Beziehung sind, gibt es noch einen weiteren Grund, der von Freiern häufig angeführt wird: Wer mit einer Prostituierten Sex hat, sieht keinen Grund für Untreue. Hier geht es schließlich wirklich nur um den Akt selbst, Gefühle sind keinesfalls im Spiel und schon nach kurzer Zeit kann der Mann wieder nach Hause gehen. Darüber hinaus kann sich der Freier wie bei einer professionellen Seitensprung Agentur auf Diskretion verlassen – anders als beim Seitensprung mit einer Kollegin.
Zu guter Letzt gibt es die Faszination durch die "heilige Hure". Dieses Stichwort umschreibt die Verbindung zwei verschiedener Seiten der weiblichen Sexualität: das Sexuelle und das Heilige. Bei vielen Frauen sind diese getrennt voneinander, sie können sich nicht vorstellen, beide Seiten gleich stark auszuleben. Viele Männer sehnen sich jedoch insgeheim danach. Wer jedoch in der eigenen Beziehung vergeblich danach sucht, begibt sich stattdessen oft im Bordell auf die Suche.
Welche Männer gehen ins Bordell?
Für viele Frauen sind sind die Sätze »Mein Bann geht fremd« und »Mein Mann geht ins Bordell« vollkommen gleichbedeutend. Natürlich landet jeder Mann früher oder später im Puff – nur nicht der eigene. Auch hier zeigt sich wieder das gesellschaftliche Tabu, schließlich ist die Aussage »Mein Mann geht zu Prostituierten« am Kaffeetisch kaum denkbar. Dabei geht es letzten Endes doch um ein ganz natürliches menschliches Bedürfnis. Statistiken besagen, dass etwa 80 Prozent aller Freier verheiratet sind – viele Ehefrauen liegen mit ihrer vermeintlichen Sicherheit also vollkommen falsch.Ganz grob lassen sich Männer, die von Zeit zu Zeit oder regelmäßig ins Bordell gehen, in fünf Kategorien unterteilen.
Der Mitläufer: Er zieht gemeinsam mit Freunden um die Häuser. In den allermeisten Fällen betrinken sich die Freunde gemeinsam, bevor sie schließlich im Puff landen. Hier will natürlich niemand Schwäche zeigen – stattdessen treten sie alle wie Machos auf und sprechen hinterher ausführlich von ihren Heldentaten.
Der Single: Wer keine feste Freundin hat, bekommt im Bordell völlig unkomplizierten Sex – unabhängig vom Zeitpunkt oder den persönlichen Vorlieben. Anders als bei Dates muss die Frau nicht erst mühsam umworben werden, statt Geschenke zu kaufen muss der Freier lediglich für den Sex als Dienstleistung bezahlen.
Der Ehemann: Er lebt schon seit langer Zeit in einer Beziehung, kann sich fremdgehen eigentlich nicht vorstellen, will aber trotzdem seine sexuellen Fantasien ausleben. Der Partnerin gegenüber hat er zuviel Scham, um diese zuzugeben, stattdessen lebt er sie lieber im Bordell aus.
Der Redner: Er will eigentlich gar keinen Sex, stattdessen will er sich nur in aller Ruhe mit einer Frau unterhalten, die ihm tatsächlich zuhört. Bei einer Prostituierten kann er sich sicher sein, dass nichts dazwischen kommt und er sich einfach aussprechen kann.
Der Prominente: Eigentlich ein ganz normaler Mann, nur steht er eben in der Öffentlichkeit. Im Bordell kann er dagegen ganz in Ruhe Sex haben, ohne befürchten zu müssen, dass die Frau mit Klatsch und Tratsch auf sich aufmerksam machen will. Bei Prostituierten kommt das nur sehr selten vor, in aller Regel kann er sich hier also diskret vergnügen.
Dieser Artikel hat 2 Seiten. Lesen Sie auch . . .Seite 1: Wenn der Mann ins Bordell geht...
Seite 2: Die Prostituierte als Konkurrenz für die Ehefrau?















