Unser Buchtipp des Diplom-Psychologen Robert Betz

Wahre Liebe lässt frei! Wie Frau und Mann zu sich selbst und zueinander finden

Kurzbeschreibung

Dieses Buch ist Balsam für gebeutelte Liebesseelen, für alle, die Kummer wegen oder mit Beziehungen haben. Robert Betz redet seinen Lesern erstmal ins Gewissen und sagt dann: So schwer ist das alles gar nicht. Dass wir nicht leicht durch unser Liebesleben kommen, liegt daran, dass wir nie gelernt haben, uns selbst wirklich zu lieben. Erst wenn wir uns selbst als wunderbare Wesen anerkennen und würdigen, erst dann können wir überhaupt einen anderen Menschen lieben. Und Betz, 1953 geborener Diplom-Psychologe, sagt auch, wie wir das angehen sollten mit der Selbstliebe. Und wie diese unser (Beziehungs-)Leben bereichern kann.

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An wen richtet sich die Buchempfehlung?

  • Für alle Männer und Frauen, die zu sich selbst und zueinander finden möchten
  • Für jeden, der einen spirituellen Zugang zum Thema Liebe sucht
  • Für Menschen mit Liebeskummer
  • Für Liebende, die betrogen wurden und Ihre Beziehung nicht aufgeben wollen

Erkenntnisse aus diesem Sachbuch

  • Liebe und Beziehungen sind keine Lieferanten für unser Glück
  • Sie selbst sind die größte Liebe Ihres Lebens
  • Gelebte Liebe zu sich selbst ist Grundlage und Voraussetzung für ein glückliches Leben – und für das Glück in jeder Partnerschaft
  • Alles, was wir uns von unserem Partner wünschen, müssen wir uns erstmal selbst schenken
  • Fremdgehen bedeutet nicht das Ende einer Beziehung

 

Produktinformationen

  • Titel: Wahre Liebe lässt frei! Wie Frau und Mann zu sich selbst und zueinander finden
  • Gebundene Ausgabe: 352 Seiten
  • Verlag: Integral; Auflage: 1. (6.Juli 2009)
  • ISBN-10: 3778792075
  • ISBN-13: 978-3778792070
  • Preis: EUR 19,95

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Ausführliche Beschreibung

Lass die Liebe in Dein Herz!

Tschaka, Du schaffst das! Jeder kann Liebe in sein Leben bringen oder sie zurückholen. Diese positive Botschaft überbringt uns Robert Betz. Ganz gleich, in welcher Situation Sie sich befinden, ob Sie solo, verheiratet, geschieden oder verwitwet sind, ob Sie jung oder alt, hetero- oder homosexuell sind – die Liebe hat immer eine Chance. Auch wenn es nicht immer den Anschein haben mag.

Partnerschaften, so scheint es Robert Betz, sind heutzutage eine nie versiegende Quelle großen Leides. Mann und Frau (oder Frau und Frau bzw. Mann und Mann) bekämpfen sich. Sie sind Gegner, die an feindlichen Linien stehen und ihre Messer wetzen. Bläst einer zum Angriff, dann stürzen sich beide aufeinander und ein Hauen und Stechen der emotionalen Art beginnt.

Bestandsaufnahme: Von maskulinen Frauen und verunsicherten Männern

Warum ist das so? Robert Betz hat Antworten. Wir sind von Kindesbeinen an auf Geschlechterkampf geeicht. Wir können gar nicht anders, als uns in Beziehungen gegenseitig das liebe Leben schwer zu machen. Denn wir wertschätzen nicht die guten Seiten der Geschlechter. Die Gegensätze zwischen Mann und Frau, die doch eigentlich goldeswert und Ursache aller erotischen Anziehungskraft sind, verschwimmen. Nichts ist mehr eindeutig, nichts sicher. Klar, dass wir da in Liebesdingen auch verunsichert reagieren.

Frauen sollen weiblich sein, fürsorgend und liebevoll, rücksichtnehmend und empfangend. Männer sollen männlich sein, stark und unbeugsam, leistungsfähig und gebend. Aber jahrhundertelang haben wir alles daran gesetzt, die natürlichen Unterschiede zwischen Mann und Frau, zwischen dem männlichen und dem weiblichen Prinzip zu verwischen. Frauen ziehen mit Männern längst gleich: Sie sorgen für sich selbst, sind finanziell unabhängig und »brauchen« eigentlich keinen starken Partner. Männer dagegen sollen nicht nur dominierend und stark sein. Sondern auch schwach und empfindsam. Die Betonung liegt hier auf »auch«, männlich sollen sie natürlich bitte bleiben. Aber wenn Männer nicht mehr wirklich männlich sein dürfen und Frauen nicht mehr weiblich sein wollen – wie sollen sie denn dann sein? Wie und als was können sich die Geschlechter begegnen?

Betz sagt: Wir müssen zurückfinden zu unseren geschlechtstypischen Wurzeln und sie als das würdigen, was sie sind: Gegensätze, die im Zusammenspiel ihre positive Kraft entfalten. Frauen, traut Euch wieder, so richtig Frau zu sein. Männer: Seid stolz darauf, ein Mann zu sein.

Frühe Erlebnisse, später Kummer

Eines stellt Betz klar: Niemand hat Schuld, wenn seine Beziehung scheitert. Keiner hat versagt, wenn er immer wieder Enttäuschungen erlebt. Und keiner ist vom Pech verfolgt oder von allen guten Geistern verlassen, wenn er auf der Suche nach einem Partner nie fündig wird. Wir werden alle von einer höheren Macht gesteuert, die ein Teil von uns selbst ist. Als Mischung aus Unbewusstem, Erlebtem, Gefühltem und Spirituellem lenkt uns diese Kraft durchs Leben und stellt uns immer wieder Aufgaben.

Die erste (und vielleicht schwierigste) ist wohl die, seine Kindheit zu überleben. Für keinen, schreibt Betz, seien die ersten Lebensjahre pures Vergnügen. Großwerden ist kein Zuckerschlecken, es ist der Weg vom Paradies in die Realität, und der ist gesäumt von Enttäuschungen, Verlusten und Schmerzen. Und nicht selten geprägt von einer verhängnisvollen Beziehung: der zu Vater und/oder Mutter.

»Du bist perfekt genau so, wie Du bist« – nur wenige von uns, behauptet Betz, bekommen das oder Ähnliches von ihren Eltern zu hören. Von klein auf müssen wir uns anpassen, müssen den Ansprüchen und Erwartungen unserer Eltern gerecht werden, ob wir (oder sie) wollen oder nicht. Ob sie abwesend, uninteressiert, kalt oder gewalttätig sind, ob sie überfürsorglich, ängstlich oder unterdrückend sind – Väter und Mütter pfropfen die eigenen Konflikte ihren Kindern auf und prägen deren emotionale Welt. Mit oftmals erschreckenden Konsequenzen für deren späteres Liebesleben. Der kindliche Wunsch nach bedingungsloser Liebe kann von den Eltern meist nicht erfüllt werden. Vielleicht ist das mit der bedingungslosen Liebe ohnehin ein Mythos, oft aber bleibt sie Kindern verwehrt, weil Mutter und Vater selbst unter einem Mangel an Selbstliebe leiden.

Ist das Kind erwachsen, schleppt es unter Umständen ein prall gefülltes Rollköfferchen mit Sehnsüchten, Bedürfnissen und Liebesenttäuschungen hinter sich her. So kommen, sagt Betz, in den meisten Paarbeziehungen zwei hungrige Kinder zusammen, die sich nach bedingungsloser Liebe und Geborgenheit sehnen. Sie wollen nehmen. Geben will keiner. Und – das weiß ja jedes Kind – wenn zwei etwas haben wollen und keiner etwas geben will, dann gehen meistens beide leer aus.

Betz sagt: Alles, was Sie in frühen Jahren erlebt haben, macht Sie stärker – wenn Sie sich trauen, das Potenzial Ihrer schmerzhaften Erfahrungen zu nutzen. Auch wenn Ihre Kindheit Sie mit leerem Liebesmagen ins Erwachsensein entlässt, bauen Sie nicht darauf, bei einem Partner einen gedeckten Liebestisch vorzufinden. Sorgen Sie besser selber dafür, dass Sie satt werden.

Großer Irrtum: Was wir über Beziehungen denken

Ich brauche eine Beziehung, mein Partner soll mich glücklich machen, ich muss den anderen bedingungslos lieben, Partnerschaft und Sex gehören zusammen – diese und andere Liebesirrtümer hält uns Betz vor. Wir leiden an der Überfrachtung der Liebe und bürden unseren Beziehungen alles Mögliche auf. Kein Wunder, dass wir darüber unglücklich werden.

Denn, so schreibt Betz, was wir uns vorstellen, geht nicht. Schon der Gedanke, dass Ihre Beziehung möglichst harmonisch sein sollte, sorgt für gewaltigen Stress. Denn es gibt nicht die harmonische Beziehung oder die konfliktlose Partnerschaft. In einer Beziehung begegnen sich zwei Menschen, die unbewusst voneinander angezogen werden. Nix mit Vernunft und kluger Wahl, wir nehmen uns den Partner, den unser Inneres uns vorschreibt, ob wir wollen oder nicht. Entsprechend unsortiert verläuft dann auch die Beziehung: nicht nach Plan oder à la Carte. Sondern eher rauf und runter, drunter und drüber. Gut so, findet Betz. Denn unser Lebens- und Wachstumsweg geht immer über unebene Flächen, Frieden kann nur entstehen, wo Unfrieden überwunden wurde. Auch der Gegensatz zwischen Wunsch und Wirklichkeit in der Beziehung muss durchlebt werden, um zu einem höheren Bewusstsein zu gelangen.

Der andere ist nicht Projektionsfläche für unsere Wünsche. Er ist eher eine Art Koproduzent: Egal ob Eifersucht, Liebe oder Hass, nicht der andere verursacht unsere Gefühle. Er löst sie lediglich aus. Denn die Gefühle stecken in uns. Sie werden nur ans Tageslicht gezerrt, wenn wir durch die Begegnung mit einem anderen Menschen damit konfrontiert werden.

Beziehungsdramen sind also mehr wie eine Gemeinschaftsproduktion, bei der beide Seiten ihre eigenen negativen Gefühle zu spüren bekommen und das fälschlicherweise dem anderen anlasten. Ganz gleich, was in einer Beziehung passiert, immer sind beide Partner verwickelt. Gemeinsam erschaffen sie alles, was geschieht.

Betz sagt: Eine Beziehung ist immer dazu da, unser emotionales, mentales und spirituelles Innenleben zu klären und zu reinigen, seelisch/spirituell zu wachsen und uns unserer Schöpfer-Natur bewusst zu werden.

Haben und Sein: Die Sache mit der Treue

Verständlich ist unser Wunsch nach Sicherheit und Treue des Partners. Angst davor, verlassen zu werden, haben die meisten Menschen. Eifersucht etwa ist eine Variante dieser Angst – nämlich der vor dem Verlust von etwas, das wir jetzt haben.

Diesem Besitzdenken liegt ein Denkfehler zugrunde: Wir können keinen anderen Menschen besitzen, schreibt Betz. Keiner von uns hat eine Beziehung. Wir alle sind in einer Beziehung. Und da Beziehungen keine statischen Gebilde sind, sondern bewegliche Konstrukte, die sich verändern mit der Zeit, müssen wir uns lösen von dem Gedanken, wir könnten etwas genau so festhalten wie es ist. Vielmehr, so ermutigt uns Betz, sollten wir uns unangenehmen Gefühlen stellen und die Erkenntnisse nutzen, um zu einer neuen inneren Freiheit zu gelangen. Wir müssen Verantwortung übernehmen für unsere Gefühle, sie erkennen und akzeptieren – dann können wir uns befreien von dem beängstigenden Gefühl des Ausgeliefertseins.

Das Fremdgehen selbst, meint Betz, sei keine Katastrophe. Aber wir können es dramatisieren und so eine Katastrophe daraus machen. Vor allem, wenn wir bei dieser Gelegenheit gleich mal unser Arsenal an alten Verletzungen auspacken. Wenn einer der Partner eine Affäre hat, bedeutet das nicht das Ende der Beziehung. Es kann auch ein Anfang für eine neue Art des Umgangs miteinander sein – es hängt wie so vieles davon ab, wie wir damit umgehen. Und das keineswegs im Sinne von »Mach dir nichts draus, das machen doch viele!«. Sondern indem wir bedacht und wertschätzend diese verunsichernde Erfahrung als etwas annehmen, das uns auf unserem persönlichen Liebesweg begegnet.

Betz sagt: Wenn jemand fremgeht, dann muss er das tun. Das ist kein Ausrutscher oder Fehler. Denn alles, was in unserem Leben geschieht, muss geschehen und hat einen Sinn und eine Berechtigung. Ein Seitensprung kann eine wertvolle Erfahrung sein, die sich segensreich auf die Beziehung auswirkt – wenn wir es zulassen und uns von Schuldzuweisungen freimachen und liebevoll damit umgehen.

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Buchtipp: Wahre Liebe lässt frei!

Buchcover: Wahre Liebe lässt frei! Wie Frau und Mann zu sich selbst und zueinander finden

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